Dienstag, 4. Juli 2017

Steckbrief: Innerste Sphäre (Wächter des Schattenlands 1) von Sarah Fine

Titel: Innerste Sphäre
Autorin: Sarah Fine
Originaltitel: Sanctum
Seitenanzahl: 324 Seiten
Genre: Urban Fantasy
Reihe: Teil 1
Preis: ab 0,00 EUR
ISBN: 978-1611099225
Verlag: AmazonCrossing
Erschienen am 26.02.2016
www.amazon.de 

Klappentext:

Vor einer Woche hat sich Lela Santos' beste Freundin Nadia das Leben genommen. Heute steht Lela nach einem missglückten Abschiedsritual im Paradies und blickt zu einer gigantischen ummauerten Stadt in der Ferne auf – der Hölle. Niemand durchschreitet freiwillig das Selbstmordtor, um an einen Ort zu gelangen, der in Dunkelheit erstickt und von verkommenen Geschöpfen heimgesucht wird. Aber Lela lässt sich nicht so leicht abschrecken – sie ist entschlossen, die Seele ihrer besten Freundin zu retten, auch wenn sie dafür ihr ewiges Leben opfern müsste.

Bei ihrer Suche nach Nadia wird Lela von den Wächtern gefangen genommen – ungeheuren, unmenschlichen Aufsehern, die in den endlosen Straßen der dunklen Stadt patrouillieren. Ihr menschlicher Anführer Malachi hat nur eins mit ihnen gemeinsam: seine tödliche Effizienz. Als er die mutige Lela kennenlernt, fasst Malachi einen Plan: Er will sie aus der Stadt schaffen, selbst wenn das bedeuten sollte, dass sie Nadia zurücklassen muss. Denn Malachi weiß etwas, das Lela nicht ahnt – die dunkle Stadt ist nicht der schlimmste Ort, an dem Lela enden könnte, und er schreckt vor nichts zurück, um sie vor diesem Schicksal zu bewahren.

 

Meine Meinung:

Lesegrund: Ab und zu breche ich mal aus meinem herkömmlichen Genre aus und probiere etwas Neues. Da amazon mir das Buch durch das prime-reading kostenlos zur Verfügung gestellt hat, wollte ich die Geschichte gerne lesen.

Romanidee: Zwei beste Freundinnen, die eine bringt sich um, die andere folgt ihr in die Vorhölle und versucht sie zu retten. Dabei verliebt sie sich.
 
Einstieg: Rückblickend erfahren wir, wie Lela und Nadia sich kennengelernt haben. Hier kristallisiert sich schon viel für die weitere Geschichte heraus. Lela hat als Pflegekind Vorstrafen und eine gewalttätige Vergangenheit hinter sich. Nadia ist auf der Suche nach einem Dealer. 
 
Handlungszeitraum: Wenige Wochen 
 
Ort: Amerika in der Gegenwart, ansonsten die (Vor)Hölle, in der Selbstmörder auf ihre Erlösung warten
 
Hauptpersonen: Lela Santos - eine junge, mutige Frau (keineswegs perfekt) mit einer gezeichneten Vergangenheit,
sowie Malachi Sokol - ein menschlicher Wächter, mit interessanter Vorgeschichte, der sich mit den Gefühlen für Lela in Gefahr begibt

Nebenfiguren: Nadia Vetter, die beste Freundin, die Lela jemals hatte, die aber unter Depressionen leidet und ihrem Leben daher ein Ende setzt
 
Erzählperspektiven: Lela aus der Ich-Perspektive
 
Positiv: Mir hat das düstere, interessante Setting am besten gefallen. Außerdem ist Lela eine tolle Protagonistin. Sie ist so herrlich unperfekt, dass man sich gut mit ihr identifizieren kann. 
Die Geschichte ist spannend, bietet Action und eine Liebesgeschichte. 
 
Negativ: Manchmal handelten mir Lela und Malachi etwas zu unlogisch und unglaubwürdig. Vieles wurde einfach "passend gemacht", denn z.B. kann niemand an einem Tag zu einem perfekten Kämpfer ausgebildet werden. 
Auch die vielen Kampfszenen waren mir manchmal etwas zu "technisch" erzählt und die Suche nach Nadia gerät zwischendurch viel zu sehr in den Hintergrund.

Cover/Titel: Mir gefällt das Cover ziemlich gut. Es ist düster und für die Geschichte sehr passend.
 
Schreibstil: Die Autorin versteht es den Leser in eine düstere Stimmung zu versetzen. Man spürt die Beklemmung und den Horror nur allzu gut. Die Hoffnungslosigkeit und Trostlosigkeit des Ortes sind mit Händen greifbar. 
Die Geschichte lässt sich flüssig lesen.

Reihe: Teil 1 von 3 (leider wurden bisher keine weiteren Bände ins Deutsche übersetzt).

In Stichpunkten: gruselig, actionreich, düster, kämpferisch und spannend 

Fazit:

Die Geschichte bietet eine actionreiche und düstere Unterhaltung mit durchaus interessanten Charakteren. Manchmal wirkt es etwas zu konstruiert und unlogisch, aber oft gruselt es einen auch zu Tode. Ich hatte einige interessante Lesestunden. Wenn man nicht alles hinterfragt, kann man mit dem Buch viel Freude habe. Von mir gibt es vier knappe Sterne.


 

Autorin:

13482750Sarah Fine wurde an der Westküste der USA geboren, ist im Mittleren Westen aufgewachsen und lebt heute fest verwurzelt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern an der Ostküste. Wenn sie gerade nicht schreibt, arbeitet sie als Kinderpsychologin.

http://sarahfinebooks.com/  (Quelle: amazon)

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